Signalturm
Genießen Sie diese ganz besondere Gästewohnung!

Signalturm

In unmittelbarer Nähe des Südstrandes

Errichtet wurde der Signalturm 1935 zur Übermittlung von optischen Signalen. Er liegt auf einem eingezäunten Grundstück innerhalb eines Biotops. Über eine breite Treppe erreichen Sie den gemütlichen Wohn/Essraum in ca. 30 m Höhe. Darüber befinden sich der Schlafraum mit einer unkonventionellen Badezimmereinrichtung sowie ein umlaufender Balkon. Von beiden Räumen haben Sie einen Panoramablick. Die Nutzung ist für 2 Personen ausgelegt. Im Sanitärgebäude befinden sich 2 Toiletten sowie ein Duschraum.

Entspannen Sie tagsüber am Südstrand, den Sie nach einem ca. 10-minütigen Fußmarsch oder aber mit den hauseigenen Fahrrädern gut erreichen können und gönnen sich dort auf jeden Fall eine Schlemmer-Eistüte. Entdecken Sie die Sehenswürdigkeiten von Wilhelmshaven oder buchen Sie eine Hafenrundfahrt.

Um den Abend gemütlich ausklingen zu lassen, laden wir Sie gerne auf ein Gläschen Sekt ein.

Der Signalturm in Wilhelmshaven ist eine besondere Unterkunft für Urlauber. Ursprünglich diente er der Kriegsmarine und steht in einem Biotop auf der Schleuseninsel.

Belegungskalender

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Der Signalturm kann im Zeitraum von Mai bis Oktober für mindestens zwei Übernachtungen gemietet werden.

 

Preis pro Übernachtung: 140,00 € (inkl. Reinigung, Wäsche, Fahrräder, Strom).

    124 Stufen

Höhe: 35 Meter

Der Signalturm an der ehemaligen III. Hafeneinfahrt ist eine Eisenkonstruktion und wurde im August1935 binnen weniger Monate nach den Plänen und Skizzen von Direktor Arthur Krombach vomNorddeutschen Eisenbau in Wilhelmshaven fertiggestellt. Das Marine-Wahrzeichen diente dermilitärisch optischen Nachrichtenübermittlung durch Signalflaggen und Lichtmorsezeichen von Landauf See und umgekehrt. Er ist bereits ein Ersatzbau für den ursprünglichen Sinalturm, der um 1909errichtet wurde. Der alte Turm, der aus einem schweren massiven Mauerwerk bestand, musste imJuli 1935 abgerissen werden. Eine Erhaltung ohne größere Gefährdung der Menschen, diedie Torkammerinstandsetzung ausführen sollten, wäre nicht möglich gewesen.

Doch im Jahr 1949 drohte auch dem neuen Signalturm die Sprengung durch die britische Besatzungsmacht.Im Frühjahr des Jahres 1949 fuhren eines Tages Laster der British Disposels Group vor undluden Dynamit-Pakete ab. Prof. Dr. Rudolf Drost, damals Leiter des Instituts für Vogelforschung,setzte sich jedoch dafür ein, dass der Turm nicht gesprengt wird. Um die Sprengung des Turms zuverhindern, fuhr er damals nach Cuxhaven und überzeugte den britischen Admiral Mackintosh vonder Bedeutung des Signalturms für die Studien und Forschungen seines Instituts. Und weil DrostEhrenmitglied der British Ornithologist's Union war und Mackintosh wiederum Präsident der RoyalNaval Birdwatchers' Group, der Vogelbeobachtergruppe der königlichen-britischen Marine, sagtedieser auf Drost's Bitte, den Turm nicht zu sprengen: "Get it!" - Nimm' ihn! Somit konnte dieSprengung letztendlich verhindern werden.

Drost kam nach Wilhelmshaven nachdem das Vogelforschungsinstitut auf Helgoland zerstört wurde.Er nutzte daraufhin das Gelände der III. Hafeneinfahrt und den Signalturm zur Beobachtung desVogelzuges und der gefiederten winterlichen Gäste auf der Jade sowie dem Gelände der III. Hafeneinfahrt.Das Vogelinstitut nutzte den Turm bis zu seiner Umsiedlung ins Fort Rüstersiel 1966.

Nach 1966 wurde er zeitweilig zweifach genutzt. Zum einen zu Wohnzwecken, zum anderen vondem Wilhelmshavener Künstler Dr. Hartmut Wiesner als Atelier. Der heutige Eigentümer des Signalturmsist der niedersächsische Hafenbetreiber Niedersachsen Ports GmbH & Co. KG.

Seit 2005 hat der Signalturm durch Herrn Udo Bendowski eine neue Nutzung erhalten. Der Turmwurde fortan als Gästewohnung genutzt und konnte somit von Feriengästen gemietet werden. Seit Anfang 2016 hat die Wilhelmshavener Spar- und Baugesellschaft eG den denkmalgeschützten Signalturmgepachtet und vermietet ihn weiterhin als Gästewohnung. Urlauber und Einheimische können auch heute noch den Sonnenaufgang, von dem umlaufenden Balkon des Turmes, über der Jade genießen.


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