SPAR + BAU zieht an den Großen Hafen
Umzug: Nach 65 Jahren in der Wilhelmshavener Grenzstraße plant die SPAR + BAU einen Verwaltungsneubau in der Weserstraße.
Standorttreue
Die Verwaltung der SPAR + BAU ist aktuell in einen für die Nachkriegszeit typischen Gebäude beheimatet. Zur Einweihung des Wohn- und Geschäftshauses hieß es im Frühjahr 1960: „Die Grenzstraße 29 bis 35 ist ein lebendiges Denkmal für das Wirken und Werden der Wilhelmshavener Spar- und Baugesellschaft, deren Weg in die Zukunft auf festen Fundamenten der Arbeit vergangener Jahrzehnte bereitet ist“.
Zuvor war die Wohnungsbaugenossenschaft 31 Jahre lang in der Kieler Straße 28/30 untergebracht. Bedingt durch das stetige Wachstum und die zunehmenden Aufgaben fehlte es damals an dem notwendigen Platz, um einerseits den Mitgliedern und andererseits den Mitarbeitern gerecht zu werden. Erschwerend hinzu kam, dass es keine Möglichkeit gab, weitere dringend notwendige Arbeitsplätze zu schaffen. 65 Jahre später befindet sich die SPAR + BAU vor der gleichen Ausgangssituation.
Denn Vorrang haben traditionell immer die Mieter und Mitglieder. Ihre Bedürfnisse an ein schönes Zuhause stehen auf der Prioritätenliste der SPAR + BAU ganz oben. Dementsprechend sind die eigenen Verwaltungsräumlichkeiten zuletzt Ende der 1990er modernisiert worden. In den vergangenen Jahren wurden aufgrund des Platzmangels der Wartebereich verkleinert und Besprechungsräume zugunsten zusätzlicher Büroräume aufgegeben. Die letzten Platzreserven sind mittlerweile ausgeschöpft.
Gemeinschaftsprojekt
„Aufgrund der örtlichen Gegebenheiten können wir an unseren Standort in der Grenzstraße nicht weiterwachsen“, erklärt Vorstandsvorsitzender Peter Krupinski. Und so reiften die Pläne für einen Neubau: „Darüber wie unser späteres Verwaltungsgebäude aussehen soll, haben wir uns zusammen mit unserem Team Gedanken gemacht. Jeder konnte sich einbringen.“
Die Vorschläge der Mitarbeiter wurden geprüft und sind, wenn praktikabel, in das Gesamtkonzept eingeflossen, das auch beim Aufsichtsrat der Genossenschaft direkt auf Gegenliebe gestoßen ist. Auf dem unternehmenseigenen Grundstück in der Weserstraße (Höhe Weserstraße 68) soll in den kommenden zwei Jahren eine dreistöckige Büroimmobilie entstehen, die sich am zeitgenössischen Stil der dort bereits vorhandenen SPAR + BAU-Gebäude orientieren wird.
Geplant ist ein einladendes Haus, das den inzwischen mehr als 10.000 Mitgliedern der Genossenschaft als Anlaufstelle dienen soll. Barrierefrei und serviceorientiert. Um diesem Anspruch gerecht werden zu können, werden in dem großzügig gestalteten Verwaltungskomplex zusätzliche Arbeitsplätze und mehrere Kommunikationszonen geschaffen. Reserveflächen stellen sicher, dass die Immobilie über viele Jahrzehnte hinweg von der Wilhelmshavener Wohnungsbaugenossenschaft genutzt werden kann.
Miteinander
„Für die Zufriedenheit unseres Teams tragen wir naturgemäß eine genauso große Verantwortung wie für unsere Mieter“, beschreibt Vorstandsmitglied Ole Ott die Auffassung der SPAR + BAU von einer wertschätzenden Arbeitgebermarke. Deshalb wird es nicht nur moderne Zweier-Büros und zeitgemäße Kommunikationszonen geben, sondern auch einen großzügigen Schulungs- und Seminarraum.
Strahlkraft
Der Standort könnte nicht besser gewählt sein. Von hier aus blickt man auf die Neubauprojekte der SPAR + BAU in der Südstadt, die Symbolcharakter für den neuen Baustil an der Jade haben. Mit dem Objekt Weserstraße 68, dem ersten von insgesamt drei, fiel 2005 der Startschuss für das Projekt „Attraktives Wohnen am Großen Hafen“.
Seitdem treibt die Wilhelmshavener Wohnungsbaugenossenschaft die städtebauliche Entwicklung des Großen Hafens vom einstigen Kriegshafen zum zentral gelegenen Quartier mit einem qualitätsvollen Wohnangebot maßgeblich voran: „Für uns ist es daher die logische Konsequenz, dass wir unseren Neubau in diesem attraktiven Umfeld errichten werden.“, so Peter Krupinski und Ole Ott. Die Planung des Neubaus stammt vom Architekturbüro Kapels aus Zetel, mit dem die SPAR + BAU seit vielen Jahren vertrauensvoll zusammenarbeitet.