15.11.2016

Justizministerin zeichnet SPAR + BAU mit Qualitätssiegel aus

Aus den Händen der Justizministerin des Landes Niedersachsen, Frau Antje Niewisch-Lennartz, nahmen die Vorstände der SPAR + BAU, Dieter Wohler und Peter Krupinski, am 15. November 2016 in Hannover das Qualitätssiegel für sicheres Wohnen (Kategorie ausgezeichnete Qualität) entgegen. An der offiziellen Verleihung nahm auch Katja Reents von der Polizei Wilhelmshaven teil, die den vorangegangenen Zertifizierungsprozess begleitet hatte.

Mit dem Niedersächsischen Qualitätssiegel für sicheres Wohnen werden Wohnprojekte in Städten und Gemeinden, die eine hohe Lebensqualität aufweisen und aktiv an einem positiven sozialen Umfeld arbeiten, ausgezeichnet. Für die Vergabe des Qualitätssiegels werden neben technischen, objektiven Sicherheitsvorkehrungen auch Aspekte einbezogen, die die subjektive, gefühlte Sicherheitslage betreffen. Dabei handelt es sich zum Beispiel um die Förderung von funktionierenden Nachbarschaften, die Gestaltung und Sauberkeit von Innen- und Außenanlagen und die Einbindung und Erreichbarkeit von Versorgungseinrichtungen und Nahverkehrsmitteln.

Justizministerin Antje Niewisch-Lennartz lobte das hohe Engagement der Wilhelmshavener Spar- und Baugesellschaft für mehr Sicherheit und Lebensqualität: "Jedes Qualitätssiegel, das ich verleihe, hat eine Vorbildfunktion für die gesamte Wohnungswirtschaft. Damit wird sichtbar, dass sich Investitionen in mehr Sicherheit im Wohnumfeld auszahlen. Denn sie erhöhen nicht nur das Sicherheitsgefühl der Bewohnerinnen und Bewohner, sondern beugen auch unmittelbar dem Entstehen von Kriminalität vor."

"Wir freuen uns sehr, dass wir für unsere Wohnanlage "Wohnen im Parkgarten" das Qualitätssiegel für sicheres Wohnen in der Kategorie ausgezeichnete Qualität erhalten haben. Diese Auszeichnung dokumentiert auch die hohe städtebauliche Qualität, die wir an diesem innerstädtischen Standort realisiert haben", so Dieter Wohler, Vorstandsvorsitzender der SPAR + BAU. "Besonders wichtig ist für uns, dass sich unsere Genossenschaftsmitglieder in ihrem Zuhause und ihrem Wohnumfeld sicher und gut aufgehoben fühlen. In die Planung zukünftiger Neubauvorhaben werden wir die Erfahrungen aus dem Zertifizierungsprozess einfließen lassen und die bestehende Kooperation mit der Polizei Wilhelmshaven weiter ausbauen", ergänzt Peter Krupinski, Vorstandsmitglied der SPAR+BAU.

"Die Architektur von Wohnraum und die Raumplanung können nicht nur positiv das Sicherheitsempfinden beeinflussen, sondern auch dazu beitragen, Tatgelegenheiten zu reduzieren.

Eine Vielzahl verschiedener Faktoren und deren Wechselwirkung sind die Ursachen für die Entstehung von Kriminalität. Schwerpunkte liegen dabei überwiegend im sozialen Bereich. Darüber hinaus ist unbestritten, dass zwischen dem räumlichen Umfeld, der Sozialstruktur und dem individuellen Verhalten von Menschen, also auch dem abweichenden Verhalten, ein Zusammenhang besteht. Bestimmte Bau- und Nutzungsstrukturen können die Begehung von Delikten begünstigen oder hemmen und wirken sich darüber hinaus negativ oder positiv auf das Sicherheitsgefühl der Menschen aus.

Präventionsmaßnahmen dürfen nicht erst ansetzen, wenn der Täter sein Objekt schon ausgesucht hat (und schon vor der Terrassentür steht)", so Katja Reents, Polizei Wilhelmshaven.

Die Wohnanlage "Wohnen im Parkgarten" mit 122 barrierefreien Wohnungen für Jung und Alt liegt in unmittelbarer Nähe zum Kurpark, im Zentrum von Wilhelmshaven. Die Wohnanlage besticht nicht nur durch die Architektursprache der viergeschossigen Bauten, sondern auch durch die hohen Freiraumqualitäten. Den Mittelpunkt des Quartiers bildet eine zentrale Parkachse mit Wasserlauf, die auf das im Parkgarten angeordnete Café zuläuft.

v.l.n.r.: Katja Reents (Polizei Wilhelmshaven), Peter Krupinski (Vorstand SPAR + BAU), Dieter Wohler (Vorstandsvorsitzender SPAR + BAU), Antje Niewisch-Lennartz (Justizministerin des Landes Niedersachsen)